Münster, 22.05.2026
Robin Korte, Landtagsabgeordneter und Ratsherr der GRÜNEN für Münster, bietet am Mittwoch, den 27.05.2026 um 14 Uhr, eine Bürger*innensprechstunde an. Diese findet in seinem Wahlkreisbüro im Grünen Zentrum, Windhorststraße 7 statt. Korte ist direkt gewählter Abgeordneter im Landtag NRW und Vertreter im Stadtrat für den Wahlkreis Herz-Jesu.
Um eine Vorabanmeldung zur Sprechstunde über robin.korte.wk@landtag.nrw.de wird gebeten. Ein spontaner Besuch ist jedoch ebenfalls möglich.
Münster, 22.05.2026.
Anlässlich des Tags des Grundgesetzes am morgigen Samstag betonen Münsters Grüne auf allen Ebenen die Bedeutung der deutschen Verfassung für eine demokratische Gesellschaft.
Sylvia Rietenberg, Grüne Bundestagsabgeordnete für Münster, erklärt: „Das Grundgesetz ist das Fundament unseres demokratischen Zusammenlebens. Vor 77 Jahren im Nachgang des Zweiten Weltkriegs verabschiedet, ist es bis heute eine wichtige Bastion gegen die Bedrohung unserer Demokratie durch seine Feind*innen.“
Dorothea Deppermann, Josefine Paul und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete für Münster, erklären gemeinsam: „Das Grundgesetz garantiert allen Menschen grundlegende Rechte und ist der gemeinsame Wertekanon, dem sich alle demokratischen Parteien verpflichtet fühlen. Diese Errungenschaft lebt auch von einer engagierten Zivilgesellschaft, Vereinen und Unternehmen, die immer wieder für den Schutz der Demokratie einstehen. Gerade im Hinblick auf die bedrohlichen Umfragewerte der AfD vor den bevorstehenden Landtagswahlen zeigt sich, wie real die Bedrohung unserer Demokratie durch diese von rechtsextremen Personen durchsetzte Partei mittlerweile ist.“
Albert Wenzel und Andrea Blome, Sprecher*innen der Grünen Ratsfraktion in Münster, erklären: „Den Müttern und Vätern des Grundgesetzes verdanken wir das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Das klingt sperrig, aber in Artikel 28 des Grundgesetzes steht nicht weniger, als dass wir in Münster selbst regeln, was in Münster geschehen soll. Dieses Recht auf kommunale Selbstverwaltung und das im gleichen Artikel geregelte Recht auf eine demokratisch gewählte Volksvertretung in der Gemeinde garantiert den Menschen, dass sich gewählte Vertreter*innen in Stadtrat und Bezirksvertretungen um all die Dinge kümmern, die sie direkt betreffen. Etwa um Kitas und Schulen, Klima- und Umweltschutz in ihrer Nachbarschaft, um den Nahverkehr, Straßen und Velorouten, um Theater, Schwimmbäder und Sportplätze in Stadt und Stadtteil.“
Birgit Wolters und Tobias Stieb, Sprecher*innen des Grünen Kreisverbands, erklären abschließend: „Für uns Grüne ist klar: jegliche Zusammenarbeit mit anderen Parteien kann nur auf dem Boden des Grundgesetzes erfolgen. Wer unsere Verfassung nicht achtet, ist für uns kein Gesprächspartner. Wir appellieren an alle demokratischen Parteien, diese klare Brandmauer aufrechtzuerhalten und sich nicht für einfache Gewinne von Vertreter*innen des Rechtspopulismus vereinnahmen zu lassen.“
Tag des Grundgesetzes: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/tag-des-grundgesetzes-2349926
Münster, 21.05.26
Die Münsteraner Landtagsabgeordneten Dorothea Deppermann, Robin Korte und Josefine Paul begrüßen die Überarbeitung der „Förderrichtlinie Gedenkstättenfahrten“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Die aktualisierte Richtlinie erleichtert Schulen den Zugang zu Fördermitteln für Besuche in Gedenkstätten und Erinnerungsorten erheblich.
Dazu Dorothea Deppermann, Josefine Paul und Robin Korte: „Gedenkstättenbesuche sind keine Pflichtübung – sie sind prägende Erfahrungen, die junge Menschen ein Leben lang begleiten. Wir wollen deshalb die Erinnerungsarbeit mit jungen Menschen weiter stärken. Die Möglichkeit, eine Gedenkstätte zu besuchen, darf nicht an komplizierten Förderanträgen scheitern. Mit der vollständigen Digitalisierung erleichtern wir den Zugang und entlasten Schulen bei der Planung von Gedenkstättenbesuchen. Geschichte wird so für mehr junge Menschen erlebbar. Diese gemeinsame Erfahrung stärkt nicht nur das historische Wissen, sondern auch das Bewusstsein für unsere Demokratie.“
Hintergrund
Die überarbeitete Förderrichtlinie sieht unter anderem vor, dass künftig auch Schulträger Anträge stellen können, größere Gruppen mit einem einzigen Antrag gefördert werden und das gesamte Verfahren digital über das Portal www.d-nrw.de abgewickelt wird. Auch digitale Gedenkstättenbesuche und Besuche von Kriegsgräberstätten werden künftig berücksichtigt. Im Haushaltsjahr 2026 stehen insgesamt mehr als zwei Millionen Euro für schulische Gedenkstättenfahrten im In- und Ausland zur Verfügung.
Münster, 07.05.2026
Die grünen Landtagsabgeordneten Robin Korte, Dorothea Deppermann und Josefine
Paul begrüßen das von der Landesregierung vorgestellte Bürokratieentlastungspaket,
das Wirtschaft, Kommunen sowie Bürger und Bürgerinnen spürbar entlasten soll. Mit
drei neuen Entlastungsgesetzen baut Nordrhein-Westfalen schnell und wirksam
Bürokratie ab und macht einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen, effizienten und
bürgernahen Verwaltung.
Robin Korte erklärt: „Das Paket leitet einen echten Wandel ein: seit Jahren wird
Bürokratieabbau angekündigt – nun wird er in Nordrhein-Westfalen durch die schwarz-grüne Landesregierung auch umgesetzt: weniger Papier, weniger Pflichtdokumentation
und mehr digitale Lösungen sind ein wichtiger Fortschritt für unser Land. Während die
Parteien der Bundesregierung sich in ihrer Modernisierungsagenda fast täglich in neue
Ankündigungen versteigen und dann gegenseitig blockieren, zeigt Nordrhein-Westfalen,
dass echte Staatsmodernisierung möglich ist.“
Das Gesetzespaket sieht vor, dass Kommunen sich künftig von bestimmten
Landesvorschriften befreien lassen können, um neue Wege zu testen und innovative
Lösungen schneller umzusetzen. Zudem werden zahlreiche
Dokumentationsanforderungen für Unternehmen abgeschafft oder deutlich reduziert.
Künftig gilt das Prinzip: Berichtspflichten bleiben nur bestehen, wenn sie wirklich
notwendig sind und die Behörde das klar begründet.
Dazu Dorothea Deppermann: „Für eine wachsende Stadt wie Münster ist es
entscheidend, dass Verwaltung und lokale Unternehmen mehr Zeit für das Wesentliche
haben. Das Gesetzespaket bietet Kommunen neue Möglichkeiten, innovative Lösungen
schneller zu erproben und umzusetzen.“
Auch für Bürgerinnen und Bürger wird der Kontakt mit Behörden deutlich einfacher. Die
Schriftform wird weitestgehend aufgehoben. Eine Unterschrift auf Papier ist nur noch
nötig, wenn sie wirklich zwingend erforderlich ist. Ansonsten reicht eine einfache E-Mail.
Damit werden Verfahren beschleunigt und die digitale Kommunikation zum Regelfall.
Josefine Paul ergänzt: „Das Bürokratieentlastungspaket schafft spürbare
Erleichterungen im Alltag und spart Zeit, Kosten und Nerven – für Bürger, Unternehmen
und Verwaltung gleichermaßen.“
Münster, 29.04.26
Gute Nachrichten für alle Sportlerinnen und Sportler in Münster: Die schwarz-grüne Landesregierung hat an diesem Dienstag bekannt gegeben, wie viel Geld der Stadtsportbund für die vereinseigenen Sportstätten aus der NRW-Sportmilliarde bekommt. Für den Ausbau und die Erneuerung der Vereinssportstätten in Münster stehen daraus 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. „Sport und Bewegung finden vor Ort in unseren Sportvereinen statt. Mit der ersten Tranche der NRW-Sportmilliarde unterstützt das Land vereinseigene Sportstätten und stärk damit unsere Vereine in Münster. Bünde und Sportvereine entscheiden dabei gemeinsam, wie unsere Sportanlagen modernisiert und auf die Höhe der Zeit gebracht werden“, erklären Robin Korte und Josefine Paul. „Wir stärken die Vereine vor Ort, schaffen bessere und barrierefreie Trainings- und Bewegungsangebote und investieren nachhaltig in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, so die beiden Münsteraner Abgeordneten weiter.
Für die Vereine stehen damit über die Mittel des Sondervermögens fast drei Mal so viele Mittel wie mit der Sportpauschale 2025 zur Verfügung.
„Die Millionenförderung zeigt, wie ernst wir in NRW die Sportförderung nehmen“, so Paul und Korte weiter. Die schwarz-grüne Landesregierung hat festgelegt, dass 200 Millionen des NRW-Anteils aus dem Sondervermögen des Bundes direkt an die Stadt- und Kreissportbünde gehen, damit diese in die vereinseigenen Sportstätten investieren können. Die Mittel werden über den Stadtsportbund verteilt und kommen so direkt den Vereinen zugute.
Münster, 15.04.26
Die Grünen Landtagsabgeordneten Robin Korte und Dorothea Deppermann begrüßen die Verbesserungen für die fast 200 Kitas in Münster. NRW-Familienministerin Verena Schäffer hat an diesem Mittwoch weitere Änderungen am Kinderbildungsgesetz vorgestellt. Dazu gehören unter anderem eine Stärkung der Sprachbildung, ein verlässlicher Rahmen für die Kern- und Randzeiten sowie die Ausweitung des Kita-Helfer*innen-Programms.
„Wir wollen, dass die über 10.000 Kinder, die in Münster eine Kita besuchen, sich dort wohlfühlen und gut gefördert werden. Eltern müssen sich auf die Angebote der Kitas verlassen können und die rund 3.400 Mitarbeitenden in den Kitas müssen gute Arbeitsbedingungen haben. Mit den jetzt geplanten Änderungen sorgen wir als schwarz-grüne Koalition für mehr Qualität und Verlässlichkeit“, sagt Robin Korte.
Damit Kitas verlässlich geöffnet bleiben, wird den Trägern unter anderem ermöglicht, in ihren Kitas eine Kern- und Randzeit einzuführen. So können sie besser auf die Auslastung der Gruppen reagieren und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels den Einsatz von Fachkräften besser steuern. „Für uns Grüne gehören Verlässlichkeit und Qualität untrennbar zusammen, daher ist die Anhebung der Kernzeit auf mindestens 35 Stunden pro Woche richtig und wichtig“, ergänzt Dorothea Deppermann.
Kitas sind der zentrale Ort für frühkindliche Bildung und Chancengerechtigkeit. Daher wird die Sprachbildung in den Kitas finanziell gestärkt. „Durch den deutlichen Aufwuchs von fast 15.000 Euro pro plusKita auf 52.875 Euro fließen rund 46 Millionen Euro mehr in die alltagsintegrierte Sprachförderung unserer Kleinsten“, sagt Korte.
Mit einer weiteren Änderung am Gesetzentwurf, wird es jeder Kita ermöglicht, eine Kita-Helferin oder einen Kita-Helfer einstellen zu können. Die Kitas erhalten dafür eine gesicherte Finanzierung vom Land. Dafür stellt die schwarz-grüne Landesregierung mehr als 37 Millionen Euro zusätzlich bereit.
„Sie bereiten das Mittagessen zu, unterstützen bei Ausflügen oder helfen den Kindern beim Anziehen der Schuhe – Kita-Helferinnen und -Helfer sind eine große Entlastung für das pädagogische Personal. Daher freue ich mich, dass künftig alle Kitas in Münster eine oder einen Kita-Helferin oder -Helfer einstellen können“, sagt Deppermann.
Münster, 02.04.26
Die Studierendenwerke sind zuständig für wesentliche Fragen des sozialen und wirtschaftlichen Alltags der Studierenden. Sie sorgen für gute Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen in Münster und NRW. Dass der Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster, Dr. Christoph Holtwisch, der auch Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW ist, offenbar seit Längerem einen engen Austausch mit Vertretern der AfD-Landtagsfraktion pflegt, hat unter den Studierenden der Universität Münster deshalb großen Protest hervorgerufen.
Dazu Robin Korte und Dorothea Deppermann, direktgewählte Grüne Abgeordnete für Münster:
„Wir teilen die Entrüstung, die seitens des Studierendenparlaments und des AStA formuliert wurde, ausdrücklich. Die AfD spricht sich regelmäßig dafür aus, die studentische Mitbestimmung einzuschränken, will internationale Studierende abschrecken und führt Streichlisten mit Lehrstühlen und Fachdisziplinen, die nicht in ihre Programmatik und ihr Weltbild passen. Das von der AfD verbreitete, rassistische Gesellschaftsbild bedroht viele Studierende und Forschende in NRW. Ihre Politik stellt grundlegende Übereinkünfte der Wissenschaft, wie den menschengemachten Klimawandel, in Frage und ist offen darauf ausgerichtet, die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken.
Wer das alles weiß und trotzdem den direkten Kontakt mit Politikern der AfD unterhält, der normalisiert deren Angriffe auf unser Wissenschaftssystem und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Herr Dr. Holtwisch und die Landesarbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke sind dringend aufgerufen, ihren Kurs zu überdenken und zu einer klaren Abgrenzung zur rechtsextremen AfD zurückzufinden.“
Münster, 31.03.26
Kommunen, Vereine, Träger in der Ganztagsbetreuung, aber auch selbstständige Trainerinnen und Trainer können jetzt vom Land eine Förderung für neue Bewegungs- und Sportprojekte vor Ort erhalten. Ab dem 1. April läuft die Bewerbungsrunde für das Programm „Sportplatz Kommune 2.0“. „Wir laden alle Vereine, Organisationen und Akteure aus dem Sport in Münster ein, ihre Ideen einzureichen und so Sport und Bewegung für alle zu stärken“, sagen Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster.
Die schwarz-grüne Landesregierung unterstützt die unterschiedlichsten sportlichen Ideen: Von Angeboten für Kinder und Jugendliche über Bewegungsprojekte für ältere Menschen bis hin zu inklusiven Sportaktionen. Die Förderung kann zwischen 5000 und 15.000 Euro je Kalenderjahr betragen. „Sport macht Spaß, hält fit und bringt Menschen zusammen“, so Korte und Deppermann weiter. „Wir freuen uns, dass der Breitensport durch die Förderung des Landes unkompliziert unterstützt wird und nachhaltige Strukturen vor Ort entstehen.“
Gefördert werden Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote, aber auch der Aufbau regionaler Netzwerke zur Zusammenarbeit von Vereinen, Kommunen und sozialen Einrichtungen. Auch Schwimmprojekte inklusive Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern sind möglich. Insgesamt stehen 1,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Projektideen können vom 1. April bis zum 31. Mai 2026 über den Landessportbund Nordrhein-Westfalen eingereicht werden. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027. Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.sportjugend.nrw/unsere-themen/sportplatz-kommune-20
Münster, 27.03.26
Nordrhein‑Westfalen bringt als eines der ersten Bundesländer ein eigenes Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) auf den Weg. Die schwarz‑grüne Landesregierung setzt damit ein klares Zeichen für mehr Schutz und Gleichbehandlung im Alltag.
Dazu Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:
„NRW ist das Zuhause von Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Lebensmodellen. Diese Vielfalt macht unser Bundesland aus. Doch für viele Menschen gehört Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Religion, Hautfarbe, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung leider immer noch zum Alltag.
Wir schützen Menschen mit dem neuen Gesetz nun auch vor Diskriminierung durch staatliche Stellen – etwa in Schulen, Hochschulen, Behörden oder bei der Polizei und ermöglichen Betroffenen niedrigschwellige Unterstützung.“
Mit dem neuen Landesgesetz werden nun Schutzlücken geschlossen, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) des Bundes bislang offenlässt.
Zum Hintergrund
Die Landesregierung hat das Landesantidiskriminierungsgesetz am 19. März in den Landtag eingebracht. Das Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Kraft treten.
Derzeit bestehen im öffentlichen Bereich – etwa in Schulen, Hochschulen, Behörden oder bei der Polizei – Schutzlücken, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz des Bundes nicht abdeckt. Während Menschen im privaten Bereich, zum Beispiel beim Einkaufen, rechtlich besser vor Diskriminierung geschützt sind, fehlt ein vergleichbarer Schutz gegenüber staatlichen Stellen. Mit dem Landesantidiskriminierungsgesetz schließt NRW diese Lücke und setzt einen wichtigen Schritt zur vollständigen Umsetzung europäischer Vorgaben.