Münster/Düsseldorf, 29.Dezember 2025
Die Grünen Landtagsabgeordneten Robin Korte und Dorothea Deppermann aus Münster laden interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, den Landtag in Düsseldorf aus nächster Nähe kennenzulernen und sie dort zu besuchen. Im Rahmen eines halbtägigen Programms erhalten die Besucherinnen und Besucher einen spannenden Einblick in die Abläufe und Strukturen der Landespolitik.
Für die Besuchsfahrten stehen im ersten Halbjahr 2026 insgesamt drei Termine zur Verfügung. Das Programm umfasst eine Einführung in die Arbeit des Landtags, die Live-Verfolgung einer Plenardebatte, einen kleinen Imbiss sowie eine persönliche Gesprächsrunde mit Robin Korte oder Dorothea Deppermann.
Die Termine im Überblick:
- Mi, 28.01., 14:30 bis 18 Uhr (Robin Korte)
- Mi, 17.06., 14:00 bis 17:30 Uhr (Robin Korte)
- Mi, 15.07., 14:15 bis 17:45 Uhr (Dorothea Deppermann)
Wer kann teilnehmen?
Es können sich sowohl interessierte Einzelpersonen als auch Gruppen für einen der Termine anmelden. Vereine, Schulklassen, Arbeits-Teams etc. sind herzlich willkommen. Die maximale Besuchsgruppengröße pro Termin liegt bei 50 Personen.
Für die Anmeldung werden seitens des Landtages der vollständige Name, Adresse und Telefonnummer jedes Teilnehmenden benötigt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die An- und Abreise zum Landtag erfolgt individuell. Bei Gruppenanreise kann der Landtag bis zu 75 Prozent der Fahrtkosten erstatten – Details hierzu werden nach Anmeldung durch das Wahlkreisbüro geklärt.
Anmeldungen oder Fragen bitte per Email an das Wahlkreisbüro von Robin Korte oder Dorothea Deppermann:
dorothea.deppermann.wk@landtag.nrw.de
Münster, 17.12.25
Gemeinsame Pressemitteilung mit Dorothea Deppermann MdL
Bei den nächsten Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen werden erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben können. Eine entsprechende Verfassungsänderung haben die Regierungsfraktionen von CDU und GRÜNEN gemeinsam mit der demokratischen Opposition aus SPD und FDP am 17. Dezember im Landtag beschlossen. Damit wird ein langjähriges politisches Ziel der GRÜNEN Realität.
Dazu erklären Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:
„Mit der Absenkung des Wahlalters sorgen wir für Generationengerechtigkeit und mehr politische Mitbestimmung. Ob in Jugendverbänden, als Schülersprecher*innen oder bei Demonstrationen: junge Menschen gestalten bereits heute aktiv mit und bringen sich in den öffentlichen Meinungsbildungsprozess ein. Es ist vor allem ihre Zukunft, die heute in den Parlamenten entschieden wird. Damit ist es nur folgerichtig, dass sie zukünftig auch bei Landtagswahlen ihre Stimme abgeben können.“
Zum Hintergrund
Die Grünen in NRW setzen sich schon seit Jahren dafür ein, dass junge Menschen ab 16 Jahren auch bei den Landtagswahlen mitwählen dürfen. Die Absenkung des Wahlalters ist im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen vereinbart und wird nun mit breiter Unterstützung umgesetzt. Damit folgt Nordrhein-Westfalen dem Beispiel anderer Bundesländer und der bereits bei Kommunalwahlen in NRW lange geübten Praxis.
Nachdem der gemeinsame Gesetzentwurf zur Änderung der Landesverfassung im Oktober in erster Lesung eingebracht wurde, fand zunächst eine Sachverständigenanhörung im zuständigen Hauptausschuss statt. Die abschließende Lesung im Landtag sowie der Gesetzesbeschluss fanden nun am 17. Dezember statt.
Bei Europa- und Kommunalwahlen dürfen Jugendliche bereits ab 16 Jahren wählen. Für die Landtagswahlen in NRW war dies bislang nicht möglich. Frühere Versuche zur Absenkung des Wahlalters scheiterten 2016 und 2022 an der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit.
Die Änderung des Wahlalters umfasst das aktive Wahlrecht. Das bedeutet, dass 16-Jährige bei der nächsten Landtagswahl wählen dürfen. Das passive Wahlrecht ist weiterhin an die Volljährigkeit geknüpft. Die nächste planmäßige Landtagswahl in NRW findet im Jahr 2027 statt.
Münster, 16.12.25
Gemeinsame Pressemitteilung mit Sylvia Rietenberg MdB
Münsters Grüne Abgeordnete aus Bundestag und Landtag, Sylvia Rietenberg und Robin Korte, gratulieren der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) zur erfolgreichen Produktion der ersten elektrisch funktionsfähigen Lithium-Ionen-Zelle. In der „FFB-Prefab“, dem bereits in Betrieb befindlichen ersten Bauabschnitt der FFB, ist es damit erstmals gelungen eine durchgängige Prozesskette mit ausschließlich europäischer Anlagentechnik, von der Elektrodenfertigung bis zur geladenen Zelle, zu realisieren.
Dazu erklären Sylvia Rietenberg und Robin Korte: „Dieser Meilenstein verdeutlicht einmal mehr: Die FFB in Münster spielt eine zentrale Rolle für eine starke und unabhängige europäische Batterieproduktion und somit auch für technologische Unabhängigkeit, wirtschaftlichen Erfolg und die klimaneutrale Transformation unserer Industrie. Als Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Land und Bundesrepublik Deutschland ist die Batterieforschung aus Münster nicht nur entscheidend für den Klimaschutz in Europa, sondern auch Grundlage für neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung in unserer Region. Damit zeigen wir: Münster ist Forschungsstandort, Zentrum und Treiber für zukunftsfähige industrielle Produktion.“
Hintergrund
Die „FFB-Prefab“ wurde im Frühjahr 2024 in Münster-Amelsbüren eröffnet. Die Pilotanlage dient dazu, Prozesse für die spätere Großproduktion von Batterien zu erproben und zu optimieren. Der zweite Bauabschnitt „FFB Fab“ befindet sich im Bau und soll auf rund 20.000 Quadratmetern Produktionsforschung im Gigafactory-Maßstab ermöglichen.
Ziel des Gemeinschaftsprojekts von Bund und Land ist es, Deutschland und Europa unabhängiger zu machen und eigene Wertschöpfungsketten in der Batterieproduktion aufzubauen. Fortschritte in der Fertigung sind somit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der deutschen Industrie und das Erreichen der Klimaschutzziele. Münster profitiert durch neue Arbeitsplätze, Investitionen und internationale Sichtbarkeit als Innovationsstandort. Aktuell arbeiten rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraunhofer-Gesellschaft in der „FFB Prefab“. Für die fortlaufende Erweiterung werden bereits jetzt in ganz Deutschland und Europa Batterie- und Produktionsforschende angeworben. Mit dieser Expertise soll die Fraunhofer FFB in Münster zum europäischen Leuchtturm für die forschungsnahe Batterieproduktion werden.
Die Finanzierung des Gesamtvorhabens tragen Bund und Land gemeinsam. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt stellt bis zu 500 Millionen Euro für den Aufbau der Forschungsinfrastruktur bereit. Das Land Nordrhein-Westfalen investiert rund 320 Millionen Euro in Grundstücke und Forschungsgebäude. Die Fraunhofer-Gesellschaft fungiert als größte Zuwendungsempfängerin und Konsortialführerin des Projekts.
Münster, 08.12.2025
Mit ihrem dritten Klimaschutzpaket setzt die NRW-Landesregierung neue Impulse für den Schutz natürlicher Lebensräume, die Stärkung der Kreislaufwirtschaft sowie eine nachhaltige Land-, Forst- und Holzwirtschaft. Das Klimaschutzpaket fokussiert insbesondere den natürlichen Klimaschutz. Insgesamt 28 Maßnahmen sollen dazu beitragen, CO₂-Emissionen zu senken, Ressourcen effizienter zu nutzen und dabei gleichzeitig auch die Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu stärken.
Dazu erklärt Robin Korte, Grüner Landtagsabgeordneter aus Münster:
„Klimaschutz ist die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft. Mit dem dritten Klimaschutzpaket schaffen wir konkrete Verbesserungen: Wir stärken Moore und Wälder als natürliche CO₂-Speicher, fördern nachhaltige Landwirtschaft und geben der Kreislaufwirtschaft einen kräftigen Schub. Von diesen Maßnahmen profitiert auch das landwirtschaftliche und durch ehemalige Moorflächen geprägte Münsterland. Die Wiedervernässung von Mooren, wie sie beispielsweise vom westlichen Münsterland bis in die Niederlande geplant ist, ist ein wichtiger Hebel des natürlichen Klimaschutzes und es ist gut, dass die Landesregierung solche Projekte gezielt unterstützt.“
Zum Hintergrund
Die Klimaschutzpakete sind Teil einer langfristigen Strategie der Landesregierung hin zur Klimaneutralität bis 2045. Das dritte Klimaschutzpaket wurde am 3. Dezember 2025 veröffentlicht und baut auf zwei vorherigen Paketen auf, die bereits wichtige Schwerpunkte gesetzt haben und weiterhin parallel laufen:
- Erstes Klimaschutzpaket (Juni 2023): Erneuerbare Energien ausbauen, Unterstützung von Kommunen bei Klimaschutz und Wärmewende, Energieeffizienz von Gebäuden und Quartieren, Unterstützung für Verbraucher*innen, Umbau der Wirtschaft beschleunigen, nachhaltige Mobilität, Wälder und Ökosysteme erhalten.
- Zweites Klimaschutzpaket (Februar 2025): Hochlauf von Zukunftstechnologien und Wasserstoffwirtschaft, Unternehmen und Beschäftigte in der Transformation stärken, mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen.
Mit dem nun vorgelegten dritten Paket erweitert die Landesregierung die Maßnahmen auf weitere Handlungsfelder aus Naturschutz, Landwirtschaft und Kreislaufwirtschaft.
Weitere Informationen
Klimaschutzpakete NRW: https://www.wirtschaft.nrw/klimaschutzpakete
Deutsch-niederländische Initiative zur Moor-Renaturierung:
Münster, 27.11.25
Die Landeszentrale für politische Bildung in Nordrhein-Westfalen wird künftig direkt beim Landtag angesiedelt. Mit der Neuorganisation soll die Unabhängigkeit und Überparteilichkeit der Einrichtung gestärkt und ihre Arbeit für die Demokratie und politische Bildung ausgebaut werden.
Dazu Dorothea Deppermann und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:
„Politische Bildung ist das Fundament einer lebendigen Demokratie. Gerade in Zeiten, in denen Demokratien weltweit unter Druck stehen, setzen wir als demokratische Fraktionen gemeinsam ein klares Signal: Die Landeszentrale für politische Bildung in Nordrhein-Westfalen wird unabhängiger und in ihrer wichtigen Arbeit gestärkt. Mit ihrem Wechsel zum Landtag ab dem 1. Januar 2026 wird die politische Bildung noch tiefer in unserem demokratischen Gemeinwesen verankert.“
Zum Hintergrund
Die Landeszentrale für politische Bildung war bisher beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft angesiedelt und hat die Aufgabe, demokratisches Bewusstsein und politische Beteiligung zu fördern. Sie unterstützt unter anderem Projekte an Mahn- und Gedenkstätten wie der Villa ten Hompel in Münster, stellt vielfältige Materialien für die politische Bildungsarbeit bereit und richtet ihre Angebote an Menschen aus der ganzen Gesellschaft. In Münster fördert die Landeszentrale für politische Bildung zum Beispiel die Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“, die vom 22.08.2025 bis 12.02.2026 im Stadtmuseum Münster zu sehen ist. Während der Wahlen zum Jugendrat porträtierte sie eine Schülerin aus Münster und warb somit für die Beteiligung jugendlicher Menschen an politischen Entscheidungen.
Seit ihrer Gründung 1946 war die Landeszentrale Teil der Landesregierung, zuletzt angesiedelt beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Mit der Neuorganisation folgt Nordrhein-Westfalen nun dem Beispiel von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg und siedelt die Einrichtung direkt beim Parlament an. Damit wird die Nähe zur Landesregierung bewusst aufgelöst, um die Überparteilichkeit und Unabhängigkeit zu stärken. Die entsprechende Gesetzesänderung und die notwendigen Haushaltsbeschlüsse wurden von allen im Landtag vertretenen demokratischen Fraktionen (CDU, SPD, GRÜNE und FDP) gemeinsam gefasst.
Künftig wird die Landeszentrale durch ein Kuratorium begleitet, dem Vertreterinnen und Vertreter aller im Landtag vertretenen Fraktionen, des Landtagspräsidiums sowie der Landesregierung angehören. Die Leitung der Landeszentrale wird vom Kuratorium mit einer Zweidrittelmehrheit für sechs Jahre gewählt.
Weitere Informationen
Landeszentrale für politische Bildung NRW: https://www.politische-bildung.nrw.de
Anhörung im Landtag: https://www.landtag.nrw.de/home/aktuelles/meldungen-und-berichte/meldungen-berichte-und-informati/meldungen-und-berichte/2025/09/2509_anhoerung_landeszentrale.html
Ausstellung: „Themenraum Kolonialismus“ im Stadtmuseum Münster: https://histpolbildung-kolonialgeschichte.nrw/
Münster, 20.11. 2025
Als Anerkennung für ihr Bio-zertifiziertes Mittagsangebot für Schüler*innen und das Personal wird die Mathilde-Anneke-Gesamtschule in Münster von der NRW-Landesregierung als „Bio-Leuchtturm“ im Rahmen der Initiative „NRW kocht mit Bio“ ausgezeichnet.
Dazu gratuliert Robin Korte, Grüner Landtagsabgeordneter aus Münster:
„Mit ihrem ökologischen Mittagsangebot setzt die Mathilde-Anneke-Schule ein starkes Zeichen für gesunde und nachhaltige Ernährung. Das Konzept zeigt, wie verantwortungsvolle Verpflegung im Schulalltag selbst bei über 1000 Essen pro Tag gelingen kann – ein Vorbild für ganz Nordrhein-Westfalen.“
Zum Hintergrund
Die Initiative „NRW kocht mit Bio“ des NRW-Landwirtschaftsministeriums verfolgt das Ziel, mehr regionale Bio-Produkte in die Außer-Haus-Verpflegung zu bringen. Mit der Mensa der Mathilde-Anneke-Gesamtschule wurde ein weiterer Betrieb ausgezeichnet, der sich durch besonderes Engagement für den Einsatz ökologisch erzeugter Lebensmittel hervorhebt.
Die Bio-Zertifizierung der Mensa, in der täglich über 1000 Essen zubereitet werden, war mit Unterstützung der vom Land geförderten Öko-Modellregion Münsterland gelungen. Mit der Förderung von Öko-Modellregionen in Nordrhein-Westfalen sollen regionale Wertschöpfungsketten ausgebaut und der Absatz heimischer Bio-Produkte gesteigert werden. Damit profitieren sowohl Bio-Betriebe als auch Verbraucherinnen und Verbraucher von einer nachhaltigen Landwirtschaft.
Weitere Informationen
zu den Bio-Leuchttürmen NRW:
zum Ökolandbau NRW:
https://www.mlv.nrw.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaft-und-umwelt/oekologischer-landbau/
Münster, 27.10.25
Münster wird im Jahr 2026 erneut hohe Schlüsselzuweisungen aus der NRW-Gemeindefinanzierung erhalten. Nach der am Wochenende veröffentlichten Modellrechnung erhält die Stadt insgesamt 148,3 Millionen Euro für allgemeine Aufwendungen und Investitionen. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Zuweisungen vor allem aufgrund der überproportional gestiegenen Steuerkraft allerdings um etwa 19 Millionen Euro geringer aus.
Robin Korte, grüner Landtagsabgeordneter aus Münster, dazu:
„Die Zuweisungen des Landes bleiben für Münster auch in 2026 auf hohem Niveau. Damit berücksichtigt das Land die wichtige Rolle unserer Stadt als Oberzentrum für die Region. Die Mittel sind eine wichtige Grundlage für den städtischen Haushalt und um unsere Daseinsvorsorge auch in herausfordernden Zeiten sicher und zukunftsweisend zu gestalten.
Der leichte Rückgang der Zuweisungen gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres muss uns dagegen nicht beunruhigen: Denn eine Stadt erhält weniger Geld vom Land, je stärker ihre eigene Finanzkraft ist. Angesichts des im Landesschnitt weiterhin stabilen Niveaus der Einnahmen aus Gewerbesteuer können wir sehr zufrieden sein mit dem wirtschaftlichen Klima, das wir in Münster geschaffen haben. Wir sind eine Stadt, in der sich Unternehmen gerne ansiedeln und erfolgreich sein können.“
Zum Hintergrund
Aus der Modellrechnung zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2026 geht hervor, welche Kommune im nächsten Jahr wie viel Geld erwarten kann. Die Zuweisungen setzen sich zum größten Teil aus den steuerkraftabhängigen sogenannten Schlüsselzuweisungen und zu geringeren Teilen aus verschiedenen steuerkraftunabhängigen Pauschalen und Sonderbedarfen zusammen. Mit einem Volumen von 16,84 Milliarden Euro sind die Zuweisungen im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 % gewachsen.
Nachdem die Schlüsselzuweisungen für Münster in den letzten Jahren stark gestiegen waren, werden sie 2026 erstmals wieder sinken, was unter anderem mit der städtischen Steuerkraft zusammenhängt. Die Zuweisungen bleiben jedoch auf einem hohen Niveau, worin sich die besondere Berücksichtigung der Rolle Münsters als Oberzentrum für die Region ausdrückt.
Die Zahlen der Modellrechnung sind hier zu finden: https://www.mhkbd.nrw/system/files/media/document/file/2025_10_26_gemeindescharfe_darstellung_der_zuweisungsbetraege_der_gemeinden_im_finanzausgleich_2026_0.pdf
Im Vergleich zu den vorläufigen Zahlen aus August fallen die Zuweisungen für Münster um etwa 7 Millionen Euro höher aus.
Münster, 23.10.25
Nordrhein-Westfalen startet das größte Investitionsprogramm seiner Geschichte: Mit dem “Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur” investiert die schwarz-grüne Landesregierung in den nächsten zwölf Jahren 31,2 Milliarden Euro in Infrastruktur, Kommunen und die Bildung unserer Kinder. Münster profitiert unmittelbar von einer pauschalen Zuweisungen in Höhe von 152 Millionen Euro sowie von neuen Förderprogrammen.
Dazu Dorothea Deppermann und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:
„Über 152 Millionen Euro zusätzliche Investitionsmittel sind eine wirklich gute Nachricht für Münster. Das Investitionsprogramm des Landes bringt uns mehr Handlungsspielraum für die Gestaltung unserer Stadt. Ob für Schulen und Kitas, Straßen und Radwege oder zur energetischen Sanierung von Gebäuden – die zusätzlichen Mittel kann Münster gut nutzen und damit wichtige Investitionen tätigen.“
Zum Hintergrund:
Von dem Nordrhein-Westfalen-Plan geht ein Großteil der Mittel an die Kommunen – sie erhalten insgesamt 21,3 Milliarden Euro für Investitionen. Knapp die Hälfte der Mittel wird ihnen pauschal zugewiesen. Damit sorgt die schwarz-grüne Landesregierung dafür, dass die Mittel möglichst einfach und bürokratiearm zur Verfügung stehen und schnell ihre Wirkung entfalten.
Zusätzlich zu dieser Pauschalzuweisung setzt das Land neue Förderprogramme auf und garantiert bestehende Förderprogramme, von denen die Kommunen profitieren.
Darüber hinaus garantiert die schwarz-grüne Koalition den Kommunen die Höhe der Investitionspauschalen aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz für die nächsten zwölf Jahre und damit weitere 27,6 Milliarden Euro an Investitionsmitteln. Sollten die Steuereinnahmen in NRW in Folge der aktuellen Wirtschaftslage sinken, werden die Pauschalen aus Mitteln des Landeshaushalts aufgestockt.
Zudem entlastet die Landesregierung die Kommunen durch die landesseitige Übernahme kommunaler Altschulden. Insgesamt investiert das Land rund 60 Milliarden Euro in den nächsten zwölf Jahren, wovon rund 50 Milliarden Euro den Kommunen zugutekommen.
Münster, 01.10.25
Europa ist überall und Europa ist vielfältig: Mit der Landesinitiative Europa-Schecks unterstützt die schwarz-grüne Landesregierung Projekte, die sich für Europa und europäische Werte in NRW einsetzen. In der aktuellen Förderrunde sind auch das „Planspiel europäisches Jugendparlament“ der Bezirksregierung Münster sowie das Stück „In 28 Tagen durch Europa“ der Kinder und Jugendhilfe St. Mauritz dabei.
Dazu die Grünen Landtagsabgeordneten aus Münster Dorothea Deppermann und Robin Korte:
„Gerade in Zeiten, in denen das freie und demokratische Europa inneren und äußeren Angriffen ausgesetzt ist, ist es uns wichtig, zivilgesellschaftliches Engagement für die europäischen Werte zu fördern. Die Landesinitiative Europa-Schecks ist ein großartiges Projekt, das den Europa-Gedanken in Nordrhein-Westfalen mit Leben füllt. Wir ermutigen alle Europa-Engagierten, sich die Teilnahmebedingungen anzusehen und einen Online-Antrag auf Förderung zu stellen. Die nächste Bewerbungsrunde für 2026 startet Anfang Oktober.“
Zum Hintergrund:
Im Jahr 2025 fördert die schwarz-grüne Landesregierung insgesamt 254 Projekte mit einem sogenannten Europa-Scheck. Auch zwei weitere Projekte aus Münster waren in der 5. und letzten Förderrunde erfolgreich. Somit werden 2025 insgesamt sechs Projekte mit Münsteraner Beteiligung mit Hilfe der Europa-Schecks gefördert.
Auch 2026 stellt die Landesregierung wieder eine Million Euro für Aktivitäten zur Verfügung, die sich vielfältig für die europäischen Werte einsetzen, Menschen aufzeigen, wie sie sich in Europas Demokratie einbringen können und den Europagedanken in der Zivilgesellschaft stärken. Wie auch im vergangenen Bewerbungsjahr werden ausgewählte Projekte mit inhaltlichem Europaschwerpunkt mit bis zu 25.000 Euro unterstützt.
Alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, aus Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen sowie die kommunale Familie aus Nordrhein-Westfalen sind eingeladen, sich online mit ihren Projektideen für 2026 zu bewerben. Die Antragstellung für 2026 ist ab dem 1. Oktober 2025 geöffnet. Der erste Stichtag für Europa-Scheck-Projekte im kommenden Jahr ist der 1. Dezember 2025.
Ausführliche Informationen zur Landesinitiative, zu den Teilnahmebedingungen 2026 sowie Beispiele erfolgreicher Bewerbungen gibt es auf www.europaschecks.nrw .
Münster, 22.09.25
Robin Korte, Landtagsabgeordneter und Ratsherr der GRÜNEN für Münster, bietet am Donnerstag, den 25.09. um 13 Uhr, eine Sprechstunde an. Diese findet im Grünen Zentrum, Windhorststraße 7 statt. Korte ist direkt gewählter Abgeordneter im Landtag NRW und Vertreter im Stadtrat für den Wahlkreis Herz-Jesu.
Um eine Vorabanmeldung zur Sprechstunde über robin.korte.wk@landtag.nrw.de wird gebeten. Ein spontaner Besuch ist jedoch ebenfalls möglich.