Münster, 27.08.2026
Der Grüne Landtagsabgeordnete Robin Korte lädt am 3. September, 19 Uhr ins Grüne Zentrum Münster ein, umüber die Lage in Iran und die Situation der Kurd*innen im Nahen Osten in der Region zu sprechen.
Als Expertinnen begrüßt Robin Korte Berîvan Aymaz, die Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen und Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion für Europa, Internationales und Eine Welt, die deutsch-kurdische Journalistin und Kommunalpolitikerin Roudy Ali sowie die deutsch-iranische Aktivistin Shouresh Shakibapour, Mitbegründerin der Initiative „Frau, Leben, Freiheit“ Münster.
Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, welchen Beitrag Opposition, zivilgesellschaftliches Engagement und internationale Solidarität leisten können, um Menschenrechte zu stärken und den Menschen vor Ort in ihrem Einsatz für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung den Rücken zu stärken.
„Wir wollen den Blick nicht nur auf die Krisen und Konflikte der Region richten, sondern vor allem auf die Menschen, die sich für Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechte engagieren. Gemeinsam mit unseren Expertinnen diskutieren wir, welche Rolle Opposition, Zivilgesellschaft und internationale Solidarität dabei spielen können.“ so Robin Korte.
Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen, Fragen einzubringen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.
Termin: Donnerstag, 3. September, 19:00 Uhr
Ort: Grünes Zentrum Münster, Windthorststraße 7, Münster
Info: https://gruene-muenster.de/termin/lasst-uns-reden-ueber-den-nahen-osten-die-situation-der-kurdinnen/
Münster, 13.08.26
Der Grüne Landtagsabgeordnete Robin Korte lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, den Parlamentsbetrieb im Landtag aus nächster Nähe kennenzulernen. Im Rahmen eines halbtägigen Programms erhalten Besucherinnen und Besucher einen spannenden Einblick in die Abläufe und Strukturen der Landespolitik.
Für die Besuchsfahrten stehen im zweiten Halbjahr 2026 zwei offene Termine zur Verfügung. Das Programm umfasst eine Einführung in die Arbeit des Landtags, die Live-Verfolgung einer Plenardebatte auf der Besuchertribüne, einen kleinen Imbiss sowie eine persönliche Gesprächsrunde mit Robin Korte.
Die Termine im Überblick:
- Mi, 14.10., 14:15 bis 17:45 Uhr
- Mi, 16.12., 13:15 bis 16:45 Uhr
Wer kann teilnehmen?
Es können sich sowohl interessierte Einzelpersonen als auch Gruppen für einen der Termine anmelden. Vereine, Schulklassen, Arbeits-Teams etc. sind herzlich willkommen. Die maximale Besuchsgruppengröße pro Termin liegt bei 50 Personen.
Für die Anmeldung werden seitens des Landtages der vollständige Name, Adresse und Telefonnummer jedes Teilnehmenden benötigt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die An- und Abreise zum Landtag erfolgt individuell. Bei Gruppenanreise kann der Landtag bis zu 75 Prozent der Fahrtkosten erstatten – Details hierzu werden nach Anmeldung durch das Wahlkreisbüro geklärt.
Anmeldungen oder Fragen bitte per Email an das Wahlkreisbüro von Robin Korte: robin.korte.wk@landtag.nrw.de
Münster, 21.07.26
In der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause hat der Landtag die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen. Das Gesetz ist ein Meilenstein für die Kita-Landschaft in Nordrhein-Westfalen. Es entlastet das System der frühkindlichen Bildung und sorgt für mehr Verlässlichkeit und Qualität.
Dazu erklärt Robin Korte, Grüner Landtagsabgeordneter aus Münster:
„Wir investieren so viel wie nie zuvor in die Kindertagesbetreuung. Wir stärken die Finanzierung der Einrichtungen, fördern die Ausbildung neuer Fachkräfte, entlasten die Teams durch zusätzliche Kita-Helferinnen und Kita-Helfer und bauen die Sprachförderung gezielt aus. Besonders wichtig ist mir, dass wir mit den neuen Chancen-Kitas gezielt dort unterstützen, wo Kinder aufgrund ihrer Lebenssituation besondere Förderung benötigen. Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Chancen von Anfang an.“
Dorothea Depperman, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster ergänzt:
„Mit der KiBiz-Reform stärken wir die frühkindliche Bildung in Nordrhein-Westfalen nachhaltig. Für die Kinder schaffen wir noch bessere Rahmenbedingungen, um ihre Talente und Fähigkeiten von Anfang an entwickeln zu können. Gleichzeitig stabilisieren wir das Kita-System in Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels. Damit erhalten Familien verlässliche Betreuungsangebote und die Beschäftigten in den Kitas gute Arbeitsbedingungen. “
Hintergrund
Mit der beschlossenen Reform des Kinderbildungsgesetzes entwickelt die schwarz-grüne Landesregierung die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen umfassend weiter.
Für die frühkindliche Bildung sind im Haushaltsentwurf 2027 insgesamt 6,5 Milliarden Euro vorgesehen – rund 2,1 Milliarden Euro mehr als noch 2022. Mit der Reform stellt das Land den Kitas ab dem Kita-Jahr 2027/28 mehr als 420 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- eine dauerhaft verbesserte Grundfinanzierung der Kitas,
- zusätzliche Investitionen in Ausbildung, Fachkräftegewinnung und Qualifizierung,
- die flächendeckende Finanzierung von Kita-Helferinnen und Kita-Helfern zur Entlastung pädagogischer Fachkräfte für jede Kita,
- jährlich 50,5 Millionen Euro zusätzlich für Sprachförderung,
- die Einführung von Chancen-Kitas in sozial herausfordernden Lagen,
- mehr Flexibilität bei Betreuungszeiten und Buchungsmodellen für Familien.
Ziel der Reform ist es, die Qualität der frühkindlichen Bildung zu stärken, die Einrichtungen angesichts des Fachkräftemangels zu unterstützen und eine verlässliche Kinderbetreuung für Familien in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Wirksam werden die Änderungen mit dem Inkrafttreten zum Kita-Jahr 2027/28.
Grüne feiern: Nordrhein-Westfalen stärkt den Schutz vor Diskriminierung – Landesantidiskriminierungsgesetz beschlossen
Münster, 17.07.26
Diskriminierung gehört für viele Menschen in NRW leider zum Alltag. Eine zentrale Schutzlücke stellt dabei insbesondere der Diskriminierungsschutz im Verhältnis zwischen Landesbehörden und Bürgern dar. Die schwarz-grüne Landesregierung kommt dem nach und schließt diese Schutzlücke. An diesem Donnerstag hat der Landtag das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG NRW) verabschiedet und so für mehr Chancengleichheit, Gleichbehandlung und Vertrauen in staatliches Handeln gesorgt.
Dazu die drei Grünen Landtagsabgeordneten Dorothea Deppermann, Josefine Paul und Robin Korte:
„Das Landesantidiskriminierungsgesetz ist ein wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit in unserem Land. Es stärkt den Anspruch aller Menschen auf Gleichbehandlung durch Behörden und sorgt gleichzeitig für mehr Klarheit und Sicherheit im Verwaltungshandeln, auch in Münster“.
Das Landesantidiskriminierungsgesetz schützt vor möglicher Diskriminierung im Verhältnis zu Landesbehörden. Das neue Gesetz macht Diskriminierung anhand klarer Merkmale besser überprüfbar und sorgt für mehr Fairness in Verfahren. Ein wichtiger Bestandteil ist die Schaffung einer unabhängigen Ombudsstelle, an die sich Betroffene wenden können. Sie soll, ausgestattet mit umfangreichen Auskunftsrechten und durch Akteneinsicht, zur außergerichtlichen Klärung beitragen und dadurch die Durchsetzung des Diskriminierungsverbots unterstützen.
„Das LADG stärkt die Beschäftigten des Landes durch klare Orientierung und mehr Sicherheit im Handeln. Transparente Verfahren tragen dazu bei, die Qualität staatlicher Entscheidungen weiter zu verbessern. Mit der Verabschiedung des Gesetzes übernimmt Nordrhein-Westfalen hier eine Vorreiterrolle”, so die drei Abgeordneten.
Münster, 17.07.26
Robin Korte, Landtagsabgeordneter und Ratsherr der GRÜNEN für Münster, bietet am Mittwoch, den 22.07.2026 um 12 Uhr, eine Bürger*innensprechstunde an. Diese findet in seinem Wahlkreisbüro im Grünen Zentrum, Windhorststraße 7 statt. Korte ist direkt gewählter Abgeordneter im Landtag NRW und Vertreter im Stadtrat für den Wahlkreis Herz-Jesu.
Um eine Vorabanmeldung zur Sprechstunde über robin.korte.wk@landtag.nrw.de wird gebeten. Ein spontaner Besuch ist jedoch ebenfalls möglich.
Münster, 13.07.26
Zum Verkaufsverfahren des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) betreffend das Polizeipräsidium am Friesenring erklären Dorothea Deppermann und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete für Münster:
„Das bisherige Verfahren entspricht nicht den Standards, die wir von einem Landesbetrieb an dieser für die Stadt und für die Polizei sensiblen Stelle erwarten. Die vergangenen Wochen haben wir deshalb Gespräche geführt, um eine Klärung zwischen den beteiligten Stellen des Landes und der Stadt Münster zu erreichen.
Unsere klare Erwartung ist, dass bei einem Verkauf des Grundstücks die Stadt den bevorzugten Zugriff erhält, um hier insbesondere bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Diesem Ziel des kommunalen Vorkaufsrechts trägt auch die erst kürzlich auf unsere Initiative geänderte Verwaltungsvorschrift des Landes für Grundstücksverkäufe Rechnung.
Darüber hinaus ist uns wichtig, dass es auch nach Umzug des Polizeipräsidiums an den Albersloher Weg weiterhin eine Polizeipräsenz im Norden der Stadt gibt. Der etablierte Standort am Friesenring ist für eine solche Wache besonders geeignet. Wir erwarten, dass dieser fachliche Bedarf und die Weiternutzung eines Gebäudeteils in den weiteren Überlegungen durch den BLB NRW berücksichtigt wird. Die Präsenz vor Ort in den Bezirken ist wesentlich für eine gelingende Polizeiarbeit.“
Münster, 03.07.26
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen des Programms „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ insgesamt 19 Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Kommunen. Auch die Stadt Münster gehört zu den ausgewählten Kommunen: Das Projekt „Trinkbrunnen für eine klimaresiliente und nachhaltige Stadt Münster“ hat eine Förderempfehlung erhalten und soll den Ausbau öffentlicher Trinkwasserangebote im Stadtgebiet für insgesamt rund 880.000 Euro ermöglichen.
Dazu Robin Korte, grüner Landtagsabgeordneter aus Münster:
„Klimaanpassung ist längst keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern schützt heute Leben und Gesundheit. Nordrhein-Westfalen geht diesen Weg konsequent: Mit dem Klimaanpassungsgesetz und umfangreichen Förderprogrammen unterstützen wir die Kommunen dabei, sich auf steigende Temperaturen und andere Klimafolgen vorzubereiten. Öffentliche Trinkbrunnen sind eine einfache und wirksame Maßnahme, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und die Aufenthaltsqualität in unserer Stadt zu verbessern. Ich freue mich, dass Münster für dieses wichtige Projekt eine Förderempfehlung erhalten hat“
Zum Hintergrund
Mit dem Förderaufruf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027 unterstützt das Land klimafeste Städte und Gemeinden. Aus 42 Bewerbungen hat ein unabhängiger Begutachtungsausschuss 19 Projekte für eine Förderung mit EU- und Landesmitteln ausgewählt. Insgesamt stehen dafür 23,9 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Stadt Münster hat sich mit dem Projekt „Trinkbrunnen für eine klimaresiliente und nachhaltige Stadt Münster“ beworben und nun eine Förderempfehlung erhalten. Geplant sind zehn neue öffentliche Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet sowie die Modernisierung des bestehenden Trinkbrunnens am Coerdeplatz. Der Förderantrag sieht Investitionen von rund 880.000 Euro vor. Bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten sollen aus Landes- und EU-Mitteln finanziert werden.
Die neuen Trinkbrunnen sind Teil der städtischen Klimaanpassungsstrategie und des Hitzeaktionsplans. Die Standorte wurden unter anderem nach Kriterien wie Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und technischer Umsetzbarkeit ausgewählt. Bereits heute zeigen Bürgerbefragungen eine breite Unterstützung für zusätzliche Trinkwasserangebote im öffentlichen Raum. Die endgültige Förderentscheidung soll nach Abschluss des laufenden Prüfverfahrens durch die Bezirksregierung Münster erfolgen.
Münster, 02.07.26
Die beiden münsterschen Landtagsabgeordneten Simone Wendland (CDU) und Robin Korte (Grüne) begrüßen die parteienübergreifende Resolution des Rates zur B51 zwischen Münster, Handorf und Telgte als „starkes Signal an die Verkehrsminister in Bund und Land“.
„Wir wollen alle, dass es weitergeht und die überdimensionierte Planung angepasst wird“ erklärt Wendland. Gerade zu den für Handorf wichtigen Punkten wie dem plangleichen Ausbau der Kreuzung und der Nutzung durch den landwirtschaftlichen Verkehr sei eine Einigung erzielt worden. Auch angesichts des insgesamt hohen Investitionsbedarfs in unsere Verkehrsinfrastruktur sei ein sparsamer und pragmatischer Ansatz bei der B51 dringend geboten.
Korte betont, dass man sich einig sei, den Flächenverbrauch auf das absolut notwendige Minimum zu begrenzen und die B51 nicht zur Kraftfahrstraße hochzustufen. „Keiner will eine neue Autobahn im Stadtgebiet. Die von Straßen.NRW vorgelegten Planungen müssen daher überarbeitet werden.“, hebt Korte hervor. Ein wichtiges Ziel sei es dabei, die vorhandene Allee und weitere Grünstrukturen zu erhalten und insbesondere die Bedürfnisse von ÖPNV und Fahrradverkehr zu berücksichtigen.
Korte und Wendland erklären, dass die Parteien der demokratischen Mitte in Münster mit der Resolution gezeigt hätten, dass sie bei wichtigen Projekten der Landes- und Bundespolitik mit langer Folgewirkung für Münster in der Lage seien ursprünglich weit auseinanderliegende Standpunkte zu einer gemeinsamen Position zusammenzuführen. Zudem hätten die politischen Akteure der Parteien auf kommunaler Ebene und Landesebene sehr konstruktiv zusammengearbeitet. Nun liege der Ball bei Landesverkehrsminister Oliver Krischer (GRÜNE) und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). „Wir erwarten, dass die gemeinsame Haltung aus Münster ernst genommen und in den weiteren Verfahrensschritten berücksichtigt wird.“ sind sich die Abgeordneten einig.
Hier finden Sie die gemeinsame Resolution.
Münster, 22.06.26
Musik gehört zu Festen einfach dazu. Gerade für kleine Vereine sind die GEMA-Gebühren aber oft schwer zu stemmen. Daher hat die schwarz-grüne Landesregierung jetzt für Entlastung und Vereinfachung gesorgt: Das Land NRW hat einen Pauschalvertrag mit der GEMA vereinbart, der bestimmte gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Organisationen, deren Arbeit überwiegend ehrenamtlich getragen wird, finanziell stark entlastet. Die Landesregierung setzt damit einen Beschluss des Landtags um, der auf eine Initiative der Koalitionsfraktionen zurückgeht.
Dazu erklärt Robin Korte, Grüner Landtagsabgeordneter aus Münster und Sprecher im zuständigen Ausschuss für Heimat und Kommunales:
„Mit unserer Initiative stärken wir Gemeinschaft, sowie das Ehrenamt und entlasten vor allem kleine Vereine. Für bis zu vier Veranstaltungen im Jahr müssen sie ab Juli keine GEMA-Gebühren mehr zahlen. Sie haben mehr Geld für die eigentlichen Zwecke ihrer Arbeit zur Verfügung, anstatt Kosten für die Musiknutzung etwa bei ihrem Sommerfest decken zu müssen.“
Zum Hintergrund:
Für die Finanzierung stellt das Land bis einschließlich 2027 drei Millionen Euro zur Verfügung. Übernommen werden die GEMA-Kosten für bis zu vier eintrittsfreie Vereinsfeste pro Jahr mit einer Veranstaltungsfläche von maximal 500 Quadratmeter, zum Beispiel Sommerfeste, Jubiläen oder Maibaumaufstellen. Ausgeschlossen sind unter anderem Veranstaltungen mit Eintritt, Konzerte, Sportveranstaltungen oder Festumzüge. Denn bei der GEMA existieren darüber hinaus weitere Rahmenvereinbarungen mit Vereinen oder Verbünden, von denen auch ehrenamtlich getragene Strukturen, wie etwa Sportvereine, profitieren können.
Die Vereine müssen ihre Veranstaltung im GEMA-Onlineportal anmelden, damit das Land die Lizenzkosten übernimmt. Welche Vereine und Veranstaltungen von der neuen Regelung profitieren ist hier nachzulesen: https://www.gema.de/de/musiknutzer/kampagnen/ehrenamtliche-vereine-in-nrw.
Münster, 17.06.26
Das Land Nordrhein-Westfalen investiert im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Plans rund 840 Millionen Euro zusätzlich in den Ausbau der Kindertagesbetreuung. Dabei handelt es sich um Mittel, die das Land als Kompensation für Steuerausfälle vom Bund erhält und vollständig, sowie zweckgebunden für den Ausbau und die Qualität der Kindertagesbetreuung einsetzt.
Dazu Robin Korte, Grüner Landtagsabgeordneter aus Münster:
„Die zusätzlichen Investitionen sind ein wichtiges Signal für Familien in Münster und ganz NRW, denn sie legen die Grundlagen für Bildungswege und entlasten Familien im Alltag. Als schwarz-grüne Landesregierung setzen wir eine klare Priorität auf die frühkindliche Bildung. Gerade in Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte ist es deshalb ein Erfolg, dass die zusätzlichen Bundesmittel vollständig in die Zukunft unserer Kinder investiert werden.“
Zum Hintergrund:
Die 840 Millionen Euro stammen aus dem steuerlichen Investitionsprogramm des Bundes, die das Land als Kompensation für Steuerausfälle erhält und vollständig in den Ausbau der Kindertagesbetreuung gibt. Ergänzend stellt das Land im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Plans weitere 700 Millionen Euro bis 2036 für die frühkindliche Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur bereit.
Zudem werden die bisherigen jährlichen Landesmittel von 115 Millionen Euro für Investitionen in Kitas in den kommenden vier Jahren deutlich aufgestockt: Sie sollen durch zusätzliche Kompensationsmittel in Höhe von 210 Millionen Euro pro Jahr ergänzt werden. Damit entsteht ein Investitionsniveau, das neue Spielräume für Ausbau, Modernisierung und Qualität schafft.