Wendland (CDU) und Korte (Grüne) zur B51: „Resolution ist starkes Signal an Bund und Land“
Münster, 02.07.26
Die beiden münsterschen Landtagsabgeordneten Simone Wendland (CDU) und Robin Korte (Grüne) begrüßen die parteienübergreifende Resolution des Rates zur B51 zwischen Münster, Handorf und Telgte als „starkes Signal an die Verkehrsminister in Bund und Land“.
„Wir wollen alle, dass es weitergeht und die überdimensionierte Planung angepasst wird“ erklärt Wendland. Gerade zu den für Handorf wichtigen Punkten wie dem plangleichen Ausbau der Kreuzung und der Nutzung durch den landwirtschaftlichen Verkehr sei eine Einigung erzielt worden. Auch angesichts des insgesamt hohen Investitionsbedarfs in unsere Verkehrsinfrastruktur sei ein sparsamer und pragmatischer Ansatz bei der B51 dringend geboten.
Korte betont, dass man sich einig sei, den Flächenverbrauch auf das absolut notwendige Minimum zu begrenzen und die B51 nicht zur Kraftfahrstraße hochzustufen. „Keiner will eine neue Autobahn im Stadtgebiet. Die von Straßen.NRW vorgelegten Planungen müssen daher überarbeitet werden.“, hebt Korte hervor. Ein wichtiges Ziel sei es dabei, die vorhandene Allee und weitere Grünstrukturen zu erhalten und insbesondere die Bedürfnisse von ÖPNV und Fahrradverkehr zu berücksichtigen.
Korte und Wendland erklären, dass die Parteien der demokratischen Mitte in Münster mit der Resolution gezeigt hätten, dass sie bei wichtigen Projekten der Landes- und Bundespolitik mit langer Folgewirkung für Münster in der Lage seien ursprünglich weit auseinanderliegende Standpunkte zu einer gemeinsamen Position zusammenzuführen. Zudem hätten die politischen Akteure der Parteien auf kommunaler Ebene und Landesebene sehr konstruktiv zusammengearbeitet. Nun liege der Ball bei Landesverkehrsminister Oliver Krischer (GRÜNE) und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). „Wir erwarten, dass die gemeinsame Haltung aus Münster ernst genommen und in den weiteren Verfahrensschritten berücksichtigt wird.“ sind sich die Abgeordneten einig.
Hier finden Sie die gemeinsame Resolution.