Erinnerungskultur stärken: Neue Förderrichtlinie erleichtert Gedenkstättenbesuche für Schulen. Münsteraner Grünen-Abgeordnete begrüßen Weiterentwicklung der Förderrichtlinie Gedenkstättenfahrten

Münster, 21.05.26

Die Münsteraner Landtagsabgeordneten Dorothea Deppermann, Robin Korte und Josefine Paul begrüßen die Überarbeitung der „Förderrichtlinie Gedenkstättenfahrten“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Die aktualisierte Richtlinie erleichtert Schulen den Zugang zu Fördermitteln für Besuche in Gedenkstätten und Erinnerungsorten erheblich.

Dazu Dorothea Deppermann, Josefine Paul und Robin Korte: „Gedenkstättenbesuche sind keine Pflichtübung – sie sind prägende Erfahrungen, die junge Menschen ein Leben lang begleiten. Wir wollen deshalb die Erinnerungsarbeit mit jungen Menschen weiter stärken. Die Möglichkeit, eine Gedenkstätte zu besuchen, darf nicht an komplizierten Förderanträgen scheitern. Mit der vollständigen Digitalisierung erleichtern wir den Zugang und entlasten Schulen bei der Planung von Gedenkstättenbesuchen. Geschichte wird so für mehr junge Menschen erlebbar. Diese gemeinsame Erfahrung stärkt nicht nur das historische Wissen, sondern auch das Bewusstsein für unsere Demokratie.“

 Hintergrund

Die überarbeitete Förderrichtlinie sieht unter anderem vor, dass künftig auch Schulträger Anträge stellen können, größere Gruppen mit einem einzigen Antrag gefördert werden und das gesamte Verfahren digital über das Portal www.d-nrw.de abgewickelt wird. Auch digitale Gedenkstättenbesuche und Besuche von Kriegsgräberstätten werden künftig berücksichtigt. Im Haushaltsjahr 2026 stehen insgesamt mehr als zwei Millionen Euro für schulische Gedenkstättenfahrten im In- und Ausland zur Verfügung.