Hitzeschutzpaket der Landesregierung schützt gefährdete Menschen und stärkt Kommunen im Kampf gegen Hitze- und Klimafolgen

Münster, 09.09.26

Der Landtagsabgeordnete Robin Korte lobt das entschlossene Handeln der schwarz-grünen Landesregierung beim Hitzeschutz. Zwischen 2027 und 2030 stellt diese insgesamt 286,6 Millionen Euro bereit, damit sich Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Kommunen besser auf zukünftige Hitzewellen vorbereiten können. Ergänzend investiert die SozialstiftungNRW weitere 20 Millionen Euro in Hitzeschutzmaßnahmen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

Dazu erklärt Robin Korte, Grüner Landtagsabgeordneter aus Münster:

„Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Besonders ältere Menschen, Kleinkinder, Pflegebedürftige, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen sind einem hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt.

Deshalb unterstützen wir unsere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen beim dringend notwendigen Hitzeschutz. Notaufnahmen, Intensivstationen, Kreißsäle und Aufenthaltsräume müssen auch bei extremer Hitze sichere Orte bleiben. Mit diesen Investitionen helfen wir dabei, die notwendige Infrastruktur aufzubauen und besonders von Hitze gefährdete Menschen besser zu schützen.

Gleichzeitig stärken wir gezielt die Kommunen, denn vor Ort entscheidet sich, wie wirksam Menschen vor den Folgen extremer Hitze geschützt werden können. Mit den neuen Hitze-Gesundheitsmanagerinnen und -managern unterstützen wir Städte und Kreise dabei, besonders gefährdete Menschen besser zu erreichen und passgenaue Hilfsangebote zu entwickeln.“

Hintergrund

Als Konsequenz aus der außergewöhnlichen Hitzewelle im Sommer 2026 stellt die Landesregierung zwischen 2027 und 2030 insgesamt 286,6 Millionen Euro für Hitzeschutzmaßnahmen bereit.

Davon entfallen:

  • 200 Millionen Euro auf Klimatisierungs-, Kühlungs- und Verschattungsmaßnahmen in Krankenhäusern, insbesondere in Notaufnahmen, Intensivstationen, OP-Sälen und Kreißsälen.
  • 50 Millionen Euro für Hitzeschutzmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen, beispielsweise für fest installierte Klimageräte, Kühldecken oder Kühlsegel.
  • 36,6 Millionen Euro für die Einrichtung von Hitze-Gesundheitsmanagerinnen und -managern in den Gesundheitsämtern der Kreise und kreisfreien Städte.

Zusätzlich stellt die SozialstiftungNRW 20 Millionen Euro für Klimatisierungsmaßnahmen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe bereit.

Ziel der Maßnahmen ist es, besonders gefährdete Menschen künftig besser vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schützen und Kommunen bei der Umsetzung wirksamer Hitzeschutzkonzepte zu unterstützen.

Weitere Informationen

https://www.mags.nrw/gesundheitsministerium-legt-foerderprogramme-hoehe-von-rund-287-millionen-euro-fuer-den-hitzeschutz