Deppermann und Korte zum Polizeipräsidium am Friesenring

Münster, 13.07.26

Zum Verkaufsverfahren des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) betreffend das Polizeipräsidium am Friesenring erklären Dorothea Deppermann und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete für Münster:

Das bisherige Verfahren entspricht nicht den Standards, die wir von einem Landesbetrieb an dieser für die Stadt und für die Polizei sensiblen Stelle erwarten. Die vergangenen Wochen haben wir deshalb Gespräche geführt, um eine Klärung zwischen den beteiligten Stellen des Landes und der Stadt Münster zu erreichen.

Unsere klare Erwartung ist, dass bei einem Verkauf des Grundstücks die Stadt den bevorzugten Zugriff erhält, um hier insbesondere bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Diesem Ziel des kommunalen Vorkaufsrechts trägt auch die erst kürzlich auf unsere Initiative geänderte Verwaltungsvorschrift des Landes für Grundstücksverkäufe Rechnung.

Darüber hinaus ist uns wichtig, dass es auch nach Umzug des Polizeipräsidiums an den Albersloher Weg weiterhin eine Polizeipräsenz im Norden der Stadt gibt. Der etablierte Standort am Friesenring ist für eine solche Wache besonders geeignet. Wir erwarten, dass dieser fachliche Bedarf und die Weiternutzung eines Gebäudeteils in den weiteren Überlegungen durch den BLB NRW berücksichtigt wird. Die Präsenz vor Ort in den Bezirken ist wesentlich für eine gelingende Polizeiarbeit.